Posted by fei on Feb 11, 2010 in
Alltag
Habe mir ja vorgenommen meinen Blog nicht zu einer Link-Ansammlung “verkommen” zu lassen (wobei das ironischer Weise genau die Funktion eines Blogs einst war… ), aber das hier ist einfach zu witzig, dass ich es unerwähnt lassen kann.

Wenger Schweizer Offiziersmesser Giant Messer, mit Schatulle
Noch wahnwitziger als diese Entität selbst sind die Kundenrezensionen zum Produkt und die Kundenbilder. Man kann an vielen Tagen über das Internet schimpfen wie man will, aber in manchen Momenten verleitet es die Menschen zur höchsten kreativen Leistung, die mit einer Menge Pop-Kultur- und Halbwissen, mit einer großen Portion Sinn für Humor und mit einer Schlagfertigkeit daherkommt, dass man sich durchaus einen ganzen Nachmittag mit Lesen von solchen Texten beschäftigen kann ohne seine Zeit hinterher für verschwendet zu halten.
Zum Schluss noch ein McGyver Witz:
Eine junge Frau erkundigt sich kurz vor dem ersten Mal bei ihrer Mutter, was man denn währenddessen so redet. Die Mutter antwortet:” Während dem Sex bist du ruhig, danach kannst du ja fragen, wie ihr ihn nennen wollt, um die Atmosphäre aufzulocker.”
Das erste Mal ist gerade fertig, da fragt die junge Frau ihren Lover: “Na Schatz, wie nennen wir ihn?”
Der Typ steht auf, streift das Kondom ab, macht einen Doppelknoten rein, wirft das Kondom ins Klo, zieht die Spülung und sagt: “Wenn der da wieder rauskommt, dann nennen wir ihn Mc Gyver!”
Posted by fei on Jan 18, 2010 in
Alltag,
Bücher
Vielleicht ist der Himmel schon zu lange grau gewesen, vielleicht bin ich heute morgen auch einfach nur mit dem falschen Fuß aufgestanden. Heute war auf jeden Fall mein bisher zornigster Tag des Jahres 2010! (Und das nach 2 1/2 Wochen Jahresbeginn, na das fängt ja schon mal gut an… )
Heute morgen, nach vielen Beinahe-Hinfallen-in-den-dreckigen-Schnee-der-schon-seit-einer-gefühlten-Ewigkeit-liegt, ruderte ich mich endlich mit Händen und Füßen in die Volkswagen-Bibliothek der TU Berlin, lediglich um festzustellen, dass ich mit meinem tubIT-Konto keine WLan-Verbindung von meinem Laptop aus herstellen konnte. Blieb mir nichts anderes übrig als mich an einen Rechner vor Ort zu setzen. Nachdem ich mindestens an drei Mäusen, die an den Terminals angeschlossen sind, gerüttelt habe und erst die vierte Maus mit einem “Klick” den schlafenden Termianlrechner weckte, konnte ich mich auch dort nicht mit meinem tubIT-Konto anmelden. Ich hätte mich ja liebend gerne bei der tubIT nach dem Grund erkundigt, aber das Gastkonto des Bibliothekterminals ließ keine Internetverbindung zu – nicht einmal ins TU-interne Netz.
Nach einigem Aufwand konnte ich dann die Hotline-Nr. der tubIT herausfinden und ließ mir erklären, mein Konto sei alt (ja, stimmt, es ist noch aus der guten, alten ZRZ-Zeit, als ich angefangen habe zu studieren machte man es noch so, bevor man in Namen von “Coporate Identity” damit begann alle Fakultätsseiten zu uniformieren und bald darauf tubIT gebar … ) und ich solle mich doch bitte neu Provisionieren lassen, jedoch nicht mehr heute, die zuständige Stelle sei schon geschlossen. Alles klar! Übrigens… wo war eigentlich die Mail, die mich kurz vorher darüber benachrichtigte, dass mein Konto bald nicht mehr gültig sein wird?
Mit reichlich viel Frust und einem verschwendeten Vormittag beschloss ich der Buchhandlung Hugendubel am Zoo einen Besuch abzustatten, in der Hoffnung Bücher würden mich auf andere Gedanken bringen – zudem brauchte ich dringend das Buch “Cocoa Programmierung für Mac OS X” (ist von Aaron Hillegass und wohl DIE Bibel für Cocoa). Noch ein wenig unkonzentriert fuhr ich in die dritte Etage von Hugendubel und brauchte ein paar Sekunden, um zu realisieren, dass der gesamte dritte Stock, der einst mit Bücher über Naturwissenschaften, Religion, Philosophie, Rechtswissenschaft, Medizin, Informatik, … gefüllt war, nun okkupiert wird von Kalendern. Klimt, Playboy, Hunde, Pferde, Delphine, Cote d’azur, Hello Kitty, … Alles bis zu 50% reduziert!
Eine Etage darunter war alles gezogen, dorthin wo auch die Kinderbücher, Kochbücher, Hobbybücher, Reisebücher, etc. sind – und waren. Dementsprechend gibt es weniger Platz und so muss sich die Mathematik, Physik und die Biologie ein Regal teilen und direkt daneben stehen die Bücher über Sport/Hobby und “Fußball” hat gleich einen ganzen Austelltisch bekommen, übrigens auch Prizessin Lili Fee und die Biss…-Trilogie/Quatrologie/What-ever (samt Kalender – diese sind nicht bis 50% reduziert, Trinkflasche, Radiergummi und T-Shirt)! Die Informatikabteilung ist gänzlich gestrichen worden, aber wozu C++ lernen, wenn man auch kistenweise Bücher über die Esoterik kaufen kann und die Klangschale, Räucherstäbchen, plus eine reichliche Auswahl an Pendel gibt es gleich daneben!
Gott sei dank habe ich mir einigen Stunden zuvor bei Lehmanns (die neben ihrer reichlichen Auswahl an Fachbüchern auch eine gute Sammlung an Belletristik und klassische Literatur anbietet) “Gefährliche Geliebte” von Murakami gekauft und konnte mich in der U-Bahn von Hugendubel nach Hause ein wenig darüber hinwegtrösten, dass Hugendubel mittlerweile zu einer Art Nanunana-Buchhandlung-Hybrid mutiert ist und mehr Lese-/Schreibutensilien, mehr Merchandise-Produkte, mehr Kaffee und Kuchen verkauft, nur immer weniger Bücher!
So bleibt der Tag weiterhin zornerfüllt (ich hätte mir bei Hugendubel eine Klangschale mit einem Lebensratgeberbuch kaufen sollen – “Anti-Wut und -Zynismus für Dummies”!) und ich hoffe, dass ein anderes Buch, das ich heute auch noch gekauft habe (“Twitteratur” von Alexander Aciman & Emmett Rensin, Pinguin Books) diese Wutwolke im Bauch etwas vertreibt. Tatsächlich fängt es schon sehr gut an, es beginnt nämlich mit: “OH MY GOD I’M IN HELL!” Wenn das mal nicht interessanter ist als der gesamte Merchandise-Tisch der “Wilden Kerle”!
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* Der Titel ist an dem Buch “How to be good” von Nick Hornby angelehnt, darin schreibt der Protagonist David eine Kolumne in der örtlichen Zeitung und der Name der Kolumne heißt “Der zornigste Mann von Holloway”.
Posted by fei on Nov 23, 2009 in
Alltag
Malt mein Maler, statt zu malern, einen Maler an meine Wand, der anstatt seiner meine Wand malern soll, so malert doch in Wahrheit der gemalte Maler meine Wand! Und was ist, wenn der gemalte Maler selbst wiederum nur einen Maler malt, der meine Wand malern soll? Und wenn es vom Mal zu Mal, immer mehr und mehr Maler gemalt werden, doch keiner der gemalten Maler bereit ist zu malern, sondern nur einen weiteren Maler malt. Ist meine Wand dann hinterher gemalert oder bemalt?
Posted by fei on Nov 9, 2009 in
Alltag,
Kunst,
Musik,
Neues

Improvisation am Sonntagnachmittag
Die Schwierigkeit bei der Improvisation ist von der Gewohnheit loszulassen und der eigenen Intuition zutrauen, dass sie schon etwas angenehmes hervorbringen wird. Diese Schwierigkeit durfte ich heute leibhaftig bei meinem ersten Improvisationsversuch am Klavier erfahren und ich habe mich um mehr verkrampft, je mehr ich versucht hatte los zu lassen. Es war anstrengend. Doch hat mich die Improvisationssession inspiriert und ich musste etwas auch malerisch improvisieren… Das Ergebnis ist – zugegeben nicht viel besser geworden wie meine Versuche am Klavier (und ich müsste es eigentlich besser können), aber das ist das erst Mal seit langer Zeit, dass ich wieder frei etwas malen konnte und es hat sehr viel Spaß gemacht. Also, was sollt’s – wird zerschnitten für die nächste Collage.
Posted by fei on Sep 4, 2009 in
Alltag,
Musik
Zunächst viel zu wenig geschlafen, dann viel zu viel geschlafen und nun mokiert sich jedes Lied über mich, das ich heute höre.
Es gibt Dinge, die können nur mit einem Mixtape zum Ausdruck gebracht werden. Es ist nicht das beste “Mixtape”, das ich zusammengestellt habe, die Zeit hat nicht ganz ausgereicht. Aber ein paar der Tracks sind recht gut getroffen und ich lasse sie einfach die Geschichte der letzten Stunden, Tagen, Wochen, Monaten erzählen… gute Nacht.
Posted by fei on Apr 3, 2009 in
Alltag
Heute die neuste Version von Google Earth heruntergeladen und festgestellt, dass die jetzt auch historische Bildmaterialien anbietet. Statt durch den Raum, kann man jetzt auch mit Hilfe einer Zeitleiste durch die Zeit bewegen und sich die Veränderungen eines Ortes betrachten.
Da ich schon immer wissen wollte, was auf der früheren Baulücke gegenüber von meiner Wohnung stand, die im letzten Jahr zu einer Parkanlage umgebaut wurde, habe ich mich mal dort in der Zeit (!) umgeschaut und tatsächlich fand ich ein Bild von dem Gebäude, dass einmal auf dem Gelände stand. Zu meiner Überraschung – es war eine Industriehalle! Noch ein wenig gegoogelt, nun die Geschichte in Bildern:
Posted by fei on Aug 9, 2008 in
Alltag
Um mir manchmal Dinge zu notieren, die mir plötzlich einfallen, speichere ich oft ein Wort als SMS-Nachricht in meinem Handy.
Vor einiger Zeit entdeckte ich eine gespeicherte Nachricht, wo das wort “Mißberz” drinn stand. Ich hatte keinen blassen Schimmer mehr warum oder was es bedeutete. Aber das Wort klang so schön, dass ich es behielt. Mißberz, Mißberz, Mißberz.
So ähnlich erging es dem Wort “Logorrhoe”. Zwar kenne ich noch seine Bedeutung, aber ich kann mich absolut nicht mehr an den Grund erinnern, warum ich ihn mir notiert hatte.
Und an dieser Stelle sollte ich aufhören zu erzählen, weil man sonst denken würde, dass ich auch darunter leide.
Posted by fei on May 20, 2008 in
Alltag
= die Angst vor langen Wörtern.
Tags: Phobie, Wort