Posted by fei on Aug 7, 2011 in
Alltag,
Kunst
In der Schule lern man im Physikunterricht einiges über das Licht und baut meistens in irgend einer Stunde eine einfache camera obscura. Die Einfachheit des Ganzen lässt vergessen wie viel Magie eigentlich hinter so einem einfachen Kasten mit Loch steckt. Und richtig magisch wird es erst richtig, wenn man mit einem lichtempfindlichen Material das Bild einfängt – manchmal für die Ewigkeit.
Ich benutze nun schon seit langer Zeit Digitalkameras und beobachte, dass sie immer kleiner werden, die Bilder eine immer größerer Auflösung haben und die Akkus immer länger halten,… Das Prinzip hat sich aber nie verändert. Was der Masse an digitalen Bildern fehlt ist am Ende den Charm des Direkten, Unmanipulierten, wenn das Licht direkt auf das chemisch behandelte Material trifft, ohne Auto-Fokus, Weißabgleich oder Bildstabilisation.
Nach dieser Anleitung habe ich nun drei Lochkameras gebaut:
Ich bin gespannt auf die Bilder. Nach Jahren werde ich wieder mal eine Filmrolle in die Entwicklung geben, Negativen inspizieren und entwickelte Fotos in der Hand halten.
PS: BJ ist nun ein Monat alt:
Posted by fei on Jul 6, 2011 in
Alltag
Heute diese Plastikdose bei IKEA gekauft, wo ein Stück gepresster Erde und eine Packung Basilikum-Samen drin waren. Da ich nach der Tradition von Chris meinen Pflanzen Namen geben muss (mit dem Anfangsbuchstabe der Art, also B für Basilikum), übergebe ich hiermit Simon die Ehre meinem neuen Basilikum einen Namen zu geben. Die Pflanze trägt damit auch den Nachnamen ihres Namensgebers.
Posted by fei on Jun 7, 2011 in
Alltag,
Handarbeit,
Mode
Ich bin vor einiger Zeit zufällig auf die Seite kleiderkreisel.de (KK) gestoßen und bin seitdem zu einer waschechten “Kreisin” geworden. Das Ganze ist kostenlos, die Seite finanziert sich wohl über Werbebanner. Man stellt Bilder und Beschreibungen von “Kleidung, Accessoires und Selbstgemachtes” hinein, die man loswerden möchte. Wer Interesse hat kann Fragen über die Kommentar- oder die integrierte Benachrichtigungsfunktion stellen. “Verkauft, getauscht oder verschenkt” wird ebenfalls darüber. Den Preis kann man selbst festlegen und im Nachhinein auch noch ändern. Im Gegensatz zu eBay ist man also nicht dem Gefahr ausgeliefert nur 1EU für seine Sachen zu bekommen.
Das Konzept hinter KK soll gegen Verschwendung und für “sinnvollen sozialen Konsum” sein, was auch immer Letzteres bedeuten mag… Mich erinnern die vielen, zum Teil wirklich abgenutzten und schlecht präsentierten Kleidungsstücken von H&M, Orsay, Kik usw. eher daran, wie konsumwütig und zum Teil geschmacklos unsere Gesellschaft ist. Oft sind es auch noch sehr junge Mädchen, die nicht sehr viel Geld haben und deswegen recht billige Sachen anbieten und auch nur sehr günstige Sachen kaufen wollen. Nichtsdestotrotz findet man einpaar Perlen unter den vielen Angeboten – alte Broschen, Vintage Handtaschen, phantasievoll Selbstgemachtes. Einige Kreisinnen geben sich auch besonders viel Mühe bei der Präsentation ihrer Sachen und es macht allein schon deswegen Spaß sich die tollen Fotos anzuschauen.
Nach einigen Ein- und Verkäufen kann ich auch behaupten, dass die Kontakte alle sehr nett, ja fast süß sind. Das Handeln lief bis jetzt ebenfalls problemlos über den (virtuellen) Tisch. Ein wenig zur Sicherheit trägt sicherlich auch die Bewertungsfunktion bei, die von der Seite angeboten wird. Aber da die Registrierung lediglich über die Bestätigung der Mailadresse läuft, kann man sich natürlich jeder Zeit eine neue Identität zulegen und damit schlechten Bewertungen entkommen.

Kleiderkreisel.de, meine Artikel
Mich hat es auf jeden Fall einpaar Tage lang beschäftigt meinen Schrank auszuräumen, bei jedem Stück den praktischen und emotionalen Wert abzuschätzen, vernünftige Fotos davon zu machen und das Ganze ins Netz zu stellen. In einigen Teilen habe ich währenddessen wieder neu verliebt, in neuen Kombinationen wiederentdeckt und beschlossen sie noch etwas länger zu behalten. Rechts ist ein Screenshot von meinen Artikeln (<- und der Link dahin, falls jemand Interesse hat in meinem virtuellen Kleiderschrank zu stöbern).
Die selbst gemachten Sachen scheinen sich generell nicht ganz so gut zu verkaufen, die meisten Kreisinnen sind doch eher auf Schnäppchenjagd. Vielleicht ist Dawanda eine passendere Plattform dafür, obwohl ich die Sachen auf Dawanda oft für überteuert halte und die Übersichtlichkeit der Seite lässt auch zu wünschen übrig. Das Stöbern auf KK hat mich bis jetzt noch nicht Verzweiflung gebracht. Die Kategorisierung und die Suche über die Konfektionsgröße erleichtert das Ganz ebenfalls. Eine Schnellübersicht mit einem Schlüsselfoto und außerdem Kurztitel, Größe und Preis, die bei “Mouse-Over” gezeigt werden, lässt zu, dass man schnell entscheiden kann, ob etwas interessant ist oder gleich ignoriert wird. Wünschenswert für mich wären auf jeden Fall Suchoptionen über die Farbe und das Material.
Die Forumsfunktion von KK habe ich noch nie benutzt (ich lese manchmal durch, was da so diskutiert wird), aber die Themen bestätigen meinen Eindruck, dass es oft sehr junge Mädchen sind, die sich auf der Seite aufhalten. Es werden viele Fragen in Beziehungssachen diskutiert, über die aktuellsten Trends und Gossip geredet oder für die eigene Artikel geworben. Die Antworten sind oft recht naiv oder sogar aggressiv, aber da ich mein Interesse an Internetforen schon seit Jahren hinter mich gelassen habe, nutze ich auch das KK-Forum nicht und kann auch nicht mehr darüber schreiben.
Ich bin gespannt, wie sich KK weiterentwickelt. Viele aus meiner Umgebung haben noch nie etwas von der Seite gehört, obwohl die Mode in Berlin eines der Hauptthemen ist. Vielleicht ist KK auch für die Berliner deswegen nicht ganz so interessant, weil es hier so viele, tolle Flohmärkte gibt. Meine Sachen, die bis Juli nicht bei KK verkauft werden, kommen auch bald an einem Sonntag in den Mauerpark. Bis dahin – fröhliches Kreiseln!
Posted by fei on Dec 23, 2010 in
Alltag
Angefangen hat es vor fast einem Monat mit der ersten Adventsfeier, es gab sehr traditionell Entenkeule mit Apfelrotkohl und Knödel.
Danach ging es weiter mit der nächsten Adventsfeier: Wildragout in Waldpilzsoße mit Spätzle.
Vorgestern: Kimchi Jjigae mit selbstgemachtem Kimchii.
Gestern: Mango Chutney mit Rosinen, Cashews, indischem Käse, dazu frisches Naanbrot.
Heute: chinesisches Hotpot mit Fleischbrühe, dazu verschiede Pilzsorten, Lammfleisch, Tofu und Chang-Shou-Nudeln.
Morgen ist Heiligabend, d.h. also FORTSETZUNG FOLGT…
Posted by fei on Dec 14, 2010 in
Alltag,
Bücher
Vor einigen Wochen habe ich auf einem Flohmarkt mit einigen anderen Büchern zusammen “Der Tod von Venedig” von Thomas Mann gekauft. Vor zwei Tagen blätterte ich dann zum ersten Mal in dem Buch und heraus fiel ein Brief, der auf den 14. Dez. 1958 datiert war – fast auf den Tag 52 Jahre alt. In dem Brief schreibt ein (wahrscheinlich 12/13 jähriger) Junge, der in der Nähe von Mannheim wohnt (auf dem Briefkopf steht Sendenheim, aber die Google-Suche hat nichts ergeben) einem Freund, der wahrscheinlich ein ehemaliger Klassenkamerad war, aber weggezogen ist. Besonders süß ist sind die Themen über die er schreibt, neben einem Briefmarkenklub und Probleme mit einem Schullehrer, erwähnt er Umbautarbeiten des Mannheimer Bahnhofs und den 300 000ster Bürger von Mannheim, der “genau am Donnerstagnacht um 1.31 Uhr auf die Welt (kam). Du siehst mit der Zeit machen wir uns auch.” Oder auch Redewendungen wie “Das war ein Ding.” und “Aber ich muss dich gleich zweimal tadeln… ” erinnert an einen Jungen aus der Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg.
Da Menschen immer sehr neugierig sind, was in privaten Briefen der Leuten so steht, hier der Brief:
Posted by fei on Nov 26, 2010 in
Alltag
Wie an jedem Morgen joggte Agentin Pia Peters entlang der Spree. Der iPod Shuffle, den sie am Kragen ihrer Jogginganzugsjacke geklemmt hatte, spielte dabei laute Drum and Base Musik. Seit sie vor einem Jahr von Hamburg nach Berlin versetzt wurde, um an einem streng geheimen Fall zu arbeiten, versuchte sie sich wenigstens am Morgen den Kopf frei von den Gedanken an dem Fall zu bekommen. Nachts wurde sie geplagt von Alpträumen, weil sie die Bilder nicht vergessen konnte, wie ihr Kollege Lars Lange brutal zugerichtet und mit einem Kopfschuss ermordet in einer Lagerhalle am Hamburger Hafen aufgefunden wurde. Als Täter wurde eine Mafiabande vermutet, hinter der auch Agentin Peters jetzt her war. Aus Insider-Informationen wusste Peters, dass diese Bande vor ca. anderthalb Jahren in Berlin Fuß gefasst hatte und nun neben Raub, Erpressung und Mord, auch Kontakte zu einer afrikanischen Untergrundorganisation pflegte, die Menschenhandeln betrieb. Seit über einem Jahr arbeitete Peters nun schon hart an diesem Fall und hatte die Spuren dieser Bande von Hamburg bis nach Berlin verfolgt. Nun stand sie kurz vor einem Durchbruch, da war sie sich sicher.
Peters schüttelte den Kopf und versuchte ihre Schulter beim Laufen zu entspannen. Wenigstens einmal am Tag muss sie sich eine Pause von der Arbeit gönnen können. Dieses bewusste sich Freimachen, half ihr hinterher die Fakten des Falles wieder klarer und unvoreingenommener sehen zu können. Das ist ein Trick, den sie von ihrem früheren Chef Werner Wolf gelernt hatte. Während sie sich bereit machte einer alten Frau mit einem Hund auszuweichen, die sich langsam auf sie zukam, dachte sie mit Wehmut an ihn. Werner Wolf, mit seinen blitzenden blauen Augen und selbst mit 63 noch schelmischem Grinsen, wurde von all seinen Kollegen respektiert und gemocht. Und er war es gewesen, der Pia Peters gleich bei ihrem ersten Fall unter seine Fittiche nahm und ihr alles beibrachte. Gerade als Peters mit leichter Selbstironie an ihren ersten Arbeitstag zurückdachte, bemerkte sie, dass etwas nicht stimmte. Die alte Frau mit dem Hund, die sich nun ca. einen Meter vor ihr befand, zog eine Pistole aus ihrer kleinen Lederhandtasche und zielte damit auf Peters. Instinktiv duckte sie sich zur Seite und die Kugel schoss an ihr vorbei. Peters nutzte den Schwung ihres fallenden Körpers aus, um sich mit Hilfe des einen Armes abzurollen. Sie gelangte damit neben der alten Frau, stand blitz-schnell hinter ihr auf, und mit der anderen Hand zerrte sie das iPod Shuffle von ihrer Jacke, drückte ganz fest auf die Play-Taste, um eine kurze, aber scharfe Klingle daraus herausfahren zu lassen und hielt diese an dem Schlagadern am Hals der alten Frau, die aus der Nähe betrachtet gar nicht mehr so alt aussah, sondern eine junge Frau mit einer weißen Perücke war.
Diese Geschichte wurde für dieses Gewinnspiel geschrieben.
Posted by fei on Jul 31, 2010 in
Alltag
Mein theoretischer Feind im Geiste, der physikalischste Physiker, der tenörste Tenor, der wagnerste Bayreuther (den ich kenne), meine beständige Hass-Liebe und (vielleicht) baldiger Gastblogger – Felix hat heute zum Weißwurstl-Frühstück im Tempelhofer Park (jemals Flughafen Tempelhof) eingeladen:
Als musikalische Begleitung meinerseits gab es Musik von Phoenix und den wunderbaren Jacques Brel: (und mal ganz unter uns, mein lieber Felix, du fandest die Französin beim Grill neben uns doch ganz süß, oder? ” ‘abt ihre einen Korkenziehre?”)
Posted by fei on Jun 7, 2010 in
Alltag,
Bücher,
Neues
Mir ist heute dieser Text von Max Frisch eingefallen, der wie die Faust aufs Auge zu einem kleinen Streit passt, den ich vorhin mit jemandem hatte:
Du sollst dir kein Bildnis machen
von Max Frisch
aus “Tagebuch 1946-1949″, Verlag Suhrkamp, Frankfurt, S. 27 ff.
Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertigwerden; weil wir sie lieben, solang wir sie lieben. Man höre bloss die Dichter, wenn sie lieben; sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken, sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren, nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum? So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt –
Nur die Liebe erträgt ihn so.
Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal, damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei –
Es ist ohnehin schon wenig genug.
Unsere Meinung, dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind – nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft, auf weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.
“Du bist nicht”, sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte, „wofür ich Dich gehalten habe.”
Und wofür hat man sich denn gehalten?
Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat.
Man hat darauf hingewiesen, das Wunder jeder Prophetie erkläre sich teilweise schon daraus, dass das Künftige, wie es in den Worten eines Propheten erahnt scheint und als Bildnis entworfen wird, am Ende durch eben dieses Bildnis verursacht, vorbereitet, ermöglicht oder mindestens befördert worden ist -
Unfug der Kartenleserei.
Urteile über unsere Handschrift.
Orakel bei den alten Griechen.
Wenn wir es so sehen, entkleiden wir die Prophetie wirklich ihres Wunders? Es bleibt noch immer das Wunder des Wortes, das Geschichte macht: –
“Im Anfang war das Wort.“
Kassandra, die Ahnungsvolle, die scheinbar Warnende und nutzlos Warnende, ist sie immer ganz unschuldig an dem Unheil, das sie vorausklagt?
Dessen Bildnis sie entwirft.
Irgendeine fixe Meinung unsrer Freunde, unsrer Eltern, unsrer Erzieher, auch sie lastet auf manchem wie ein altes Orakel. Ein halbes Leben steht unter der heimlichen Frage: Erfüllt es sich oder erfüllt es sich nicht. Mindestens die Frage ist uns auf die Stirne gebrannt, und man wird ein Orakel nicht los, bis man es zur Erfüllung bringt. Dabei muss es sich durchaus nicht im geraden Sinn erfüllen; auch im Widerspruch zeigt sich der Einfluss, darin, dass man so nicht sein will, wie der andere uns einschätzt. Man wird das Gegenteil, aber man wird es durch den andern.
[...]
In gewissem Grad sind wir wirklich das Wesen, das die andern in uns hineinsehen, Freunde wie Feinde. Und umgekehrt! auch wir sind die Verfasser der andern; wir sind auf eine heimliche und unentrinnbare Weise verantwortlich für das Gesicht, das sie uns zeigen, verantwortlich nicht für ihre Anlage, aber für die Ausschöpfung dieser Anlage. Wir sind es, die dem Freunde, dessen Erstarrtsein uns bemüht, im Wege stehen, und zwar dadurch, dass unsere Meinung, er sei erstarrt, ein weiteres Glied in jener Kette ist, die ihn fesselt und langsam erwürgt. Wir wünschen ihm, dass er sich wandle, o ja, wir wünschen es ganzen Völkern! Aber darum sind wir noch lange nicht bereit, unsere Vorstellung von ihnen aufzugeben. Wir selber sind die letzten, die sie verwandeln. Wir halten uns für den Spiegel und ahnen nur selten, wie sehr der andere seinerseits eben der Spiegel unsres erstarrten Menschenbildes ist, unser Erzeugnis, unser Opfer –.
[...]